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Sie schulen Kraft und Koordination, werden in hohen Intensitäten gelaufen und haben lange Erholungspausen. Alles ganz easy also, mit diesen Wiederholungsläufen. Denkste. Mir brennen die Oberschenkel noch am Tag danach. Der gemütliche Lauf heute wurde zu einer echten Qual.

15x 200m. Pah. 3 Kilometer. Das ist doch fast nichts. Dazwischen eine lange Erholungspause. Kann ja alles nicht so schlimm werden. Dachte ich. Dass es kein Spaziergang werden würde, merkte ich allerdings bereits nach den ersten 5-6 Läufen. Wtf war das?! Die Beine wurden schwer, ich atmete schwer, mein Puls raste. In irgendeinem Forum las ich einmal, dass Wiederholungsläufe dem Körper kreislaufmäßig nichts abverlangen würden. Ich weiß nicht, was dieser Läufer unter Wiederholungsläufen versteht, mein Kreislauf zumindest war mächtig in Bewegung. Die hohe Intensität fordert dem Körper alles, lange Pause zwischendurch hin oder her.

Ich achtete bei den folgenden Läufen darauf, immer in der der vorgegebenen Zeit zu laufen. Ich setzte mir kleine Etappenziele, kleine Psychotricks, um meinen Körper über den Kopf auszutricksen: „Komm, noch drei Läufe dann hast du die 10 geschafft. Dann ist es vorbei.“ „10 sind die neue 15“. Nach 10 Läufen lief ich einfach weiter und mein Körper folgte mir. 200m in 62′, dann gut 250 Meter langsamen Traben oder schnelles Gehen. Runterfahren. Den Deich auf und ab. Rauf und runter. Die Spaziergänger überholen. Den Spaziergängern entgegenlaufen.

Den 15. Lauf feierte ich ab. Einlauf beim Halbmarathon ins Ziel, die Menge jubelt. Tschakalaka. Geschafft. Zufrieden trabte ich nach Hause.

Heute stand ein lockerer Lauf auf dem Programm. 11-12 Kilometer hate ich mir vorgenommen. Dass dies nicht so einfach werden würde, wusste ich seit gestern Abend bzw. gestern Nacht: Meine Muskeln brannten, meine Beine schmerzten, ich schlief schlecht. Ich versuchte es positiv zu sehen: wenigstens kann ich dann nicht schnell laufen. Das Wetter zeigte sich heute Vormittag  – heureka! – von seiner besten Laufseite, während ich mich von Kilometer zu Kilometer schleppte. Langsam, ganz langsam, einen Fuß vor den anderen. Keine großen Ziele, locker Laufen, mehr nicht.

Mein Fazit: Faszinierend, was 15x 200m für eine Auswirkung auf Muskeln und den gesamten Organismus haben.

 

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