trainingsplan halbmarathon;

Auf gehts! Am kommenden Dienstag startet meine Vorbereitung auf den Halbmarathon in Heidelberg am 24. April. Was mich zurzeit und was mich grundsätzlich vor solch großen Läufen immer wieder beschäftigt: Nach welchem Trainingsplan Halbmarathon trainiere ich bloß?

Da laufe ich nun seit mehreren Jahren, nehme an Wettkämpfen teil, 10 Kilometer, 15 Kilometer, Halbmarathon, habe unzählige Bücher gelesen und mich auf ich-weiß-nicht-wie-vielen Internetseiten herumgetrieben (und tue es immer wieder) – den für mich optimalen Trainingsplan Halbmarathon unter 2 Stunden habe ich jedoch bislang nicht gefunden.

„Mach dir halt selber einen“, werden vielleicht sagen. „Hab ich“, werde ich dann antworten. Mein „Hab ich“ bestand und besteht meist aus der einfachen Formel: man nehme irgendeinen Plan und passe in den ein Intervalltraining, einen schnellen kurzen Lauf, einen normalen Lauf und einen langsamen, sehr langen Lauf pro Woche an. Fertig. Doch so tief im Inneren bleibt immer noch ein Fünkchen Restzweifel, ob mit einem „offiziellen“ Plan nicht doch noch mehr zu holen gewesen wäre. Nicht, dass ich auf nur einer der Distanzen vorneweg laufen würde. Ich bewege mich eher meist im hinteren ersten Drittel; dort aber fühle ich mich wohl. Und „wohl“ will ich ins Ziel kommen.

Jack Daniels und das Laufen

Nun ist das Internet voll von Trainingsplänen, doch entweder sie waren bislang zu knackig oder doch etwas zu fade. Meinen ersten Halbmarathon vor einigen Jahren lief ich nach einem Plan von Dr. Marquardt. Ich kam gut ins Ziel, in einer für mich akzeptablen Zeit. Mittlerweile erscheint mir der Plan fast zu langsam, der Umfang der Wochenkilometern zu gering.

Eine Freundin empfahl mir vor einiger Zeit das Trainingsbuch von Jack Daniels (Für alle, die es gerne lesen wollen: Jack Daniels – Die Laufformel). Jack Daniels? Ja, der Laufguru heißt wirklich so. Trainiert nach dem Marathonplan, verbesserte sie ihre Zeit bei einem anspruchsvollen Halbmarathon mit mehreren Steigungen um mehrere Minuten.

Letztes Jahr entdeckte ich den 12-Wochen-Trainingsplan der Laufsportfreunde Münster im Netz. Eine schöne Excel-Datei zum Runterladen. Der Plan selbst hat es in sich: hier wird mit einem wöchentlichem Laufpensum von 50-80 (!) Kilometer trainiert. Inklusive den Bergläufen, die ich für den Halbmarathon trainieren sollte, alles in allem zu viel für mich.

Heute ist Freitag. Ein paar Tage habe ich noch Zeit, relaxt und ohne festen Plan zu laufen, mir einen Plan zu suchen/zu machen.

Nach welchem Plan lauft ihr? Marquardt? Jack Daniels? Steffens? Lasst es mich wissen!

 

 

2 Comments

  1. Also 50-80km musst du für 2h wirklich nicht trainieren. Mit ungefähr dem Umfang habe ich auf 1:30 im Halbmarathon trainiert…ich selbst laufe nach einem Plan von laufszene.de (HM in 1:20) – finde den aber auch sehr hart. Ansonsten schaue ich immer auf Runnersworld und in den Büchern von Steffny nach Trainingsplänen.

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