trainingsplan halbmarathon: woche 10, intensivste trainingswoche;

Freude und Schaudern liegen beim Gedanken an diese Woche bei mir nah beieinander: die intensivste Trainingswoche zwei Wochen vor dem Wettkampf. Ist sie geschafft, geht es zwei Wochen eher easypeacy, also moderat weiter. Doch dafür muss man erstmal durch diese Woche. Ihr krönender Abschluss ist der längste Lauf der gesamten Vorbereitung. Dabei begleitete mich dieses Jahr Peter Maffey.

Normaler Lauf, Tempotraining, Intervalltraining mit Bergsprints, Wiederholungsläufe, der längste Lauf, die meisten Wochenkilometer und der bislang schnellste Kilometer – das ist die Kurzfassung meiner intensivsten Trainingswoche. Die fünf Trainingseinheiten verteilten sich dabei auf Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag. Das führte jedoch dazu, dass ich nach dem Wiederholungs- und Intervalltraining inklusive den zehn Bergsprints am Freitag keinen Ruhetag hatte. Das rächte sich am Samstag mit Blei an den Beinen. Glücklicherweise aber hatte ich bereits so viele Kilometer gesammelt, dass ich es bei einem kurzen 8-Kilometer-Lauf belassen konnte. Immerhin stand am Tag darauf der längste Lauf der gesamten Vorbereitung auf dem Plan. 20 Kilometer waren bislang die weiteste Strecke der Vorbereitung, die galt es zu knacken. Mindestens 22 hatte ich mir vorgenommen. Die zu schaffen, bereitete mir wenig Sorgen. Vielmehr beschäftigte mich die Frage: Mit Berglauf oder ohne?

Peter Maffey und der längste Lauf

Der Ostersonntagmorgen präsentierte sich grau in grau, windig und kühl mit Aussicht auf Regen. Die geplante Strecke: Am Neckar entlang bis nach Ziegelhausen, dort über die Brücke und auf der anderen Seite zurück – und über den Schloßberg, je nach Lust und Befindlichkeit. Letztere war nicht schlecht, doch eine gewisse Grundmüdigkeit steckte mir in den Knochen, so dass ich darauf verzichtete und im Flachen blieb. Damit dass aber nicht zu langweilig wird – auf der einen Flussseite hin, auf der anderen zurück -, überquerte ich jede Brücke, die dabei auf der Strecke lag. Das gab etwas Abwechslung, aber auch einen fürchterlichen Ohrwurm: „Über 7 Brücken„, denn es waren wirklich exakt sieben Brücken. Vom Liedtempo könnte man sagen: Passt zu einem langsamen Lauf, alles andere, was soll ich sagen? 24 Kilometer zeigte meine TomTom Runner am Ende, davon mehr als die Hälfte mit Peter Maffey – anstrengend, beides.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Daten dieser Woche:
Gesamtkilometer: 64,27 km
Einheiten: 5 (Normaler Lauf mit Berglauf, Schwellenlauf, Wiederholungslauf mit Bergsprints, Normaler Lauf, Langer Lauf)
Längster Lauf: 24 km
Schnellster Kilometer: 4,57 min/km
5 Kilometer: 26:56
Laufbefinden: Die intensivste Woche mit dem schnellsten Kilometer: 4,57 min/km.

Nach zehn Woche Vorbereitung, nach 50 Trainingseinheiten, nach der intensivsten Woche liegen nun zwei eher entspannte Wochen vor mir. Tapering heißt das Zauberwort, aktive Erholung. Ein Widerspruch in sich, der mir hoffentlich den letzten entscheidenden Kick gibt für den Halbmarathon am 31. April.

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