runners high im regen;

Langsam wird es langweilig. Dienstag: Strömender Regen und Gewitter. Freitag: Strömender Regen. Samstag: Na, was wohl? Genau. Viel Wasser von oben.

Bei mir kommt es darauf an. Fängt es an zu regnen, während ich bereits laufe, kann so ein Schauer durchaus erfrischend sein. Dann sehe ich das Wasser meist positiv, es sei denn, es hagelt plötzlich oder blitzt und donnert. Regnet es jedoch bereits beim Start, brauche ich viel eigenes gutes Zureden, um mich zum Laufen aufzuraffen.

Laufen bei Wind und Wetter

Diesen Dienstag wie auch bereits letzte Woche (liegts am Tag?) erwischte mich strömender Regen bei einem Berglauf durch den Wald. Dabei regnete es nicht nur. Nein – es schüttete, es goss. Innerhalb von Minuten war ich klatschnass. Doch irgendwie, wenn man erst einmal nass ist, machte es Spaß, das Laufen durch Pfützen und Matsch, durch den Regen. Nur als sich zu all dem Regen diese Woche jedoch auch noch Gewitter mit Blitz und Donner gesellte, machte ich kehrt.

Heute morgen wachte ich bereits früh auf und hörte den Regen gegen die Jalousie plattern. Hurra: Es regnete Bindfäden. Keine Aussicht auf Besserung. Was tun, wenn die Trainingseinheit sich partout nicht mehr verschieben lässt? Genau: Rein in die Klamotten und los. Nicht zu viel nachdenken, einfach machen, einen Fuß vor den anderen setzen. Den Schweinehund ignorieren.

Runners high im Regen

Bis auf ein paar wenige Spaziergänger mit Hund begegnete ich weit und breit keiner Menschenseele. Selbst auf der ansonsten sehr stark frequentierten „Läuferstraße“ am Necker entlang, dauerte es gut drei Kilometer bis mir der erste Läufer entgegenkam. Klatschnass wie ich. Noch so ein Verrückter. Mit einem breiten Lachen im Gesicht grüßten wir uns.

Machmal braucht es nicht viel, um einen Lauf im Regen das gewissen Etwas zu geben: Die Freude. Das kleine Runners high.

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