keine ausreden;

Wunderläufer Achim Achilles schrieb neulich in einem Post auf Facebook: „hm jetzt raus zum laufen? soll ja schneien…. oder regnen… na gut, also los. ‪#‎keineausreden‬“. Recht hat der Mann.

Schneeregen. Mehr Regenschnee. Es wird bereits dunkel. Am Sonntag hatte ich meinen ersten Höhenfluglauf des Jahres, seitdem stehen meine Schuhe vor der Wohnungstür. Hinter mir liegt eine harte Arbeitswoche, vor mir ein Samstag mit Seminar, ich bin müde und ausgelaugt. Keine Zeit für nichts. Mir fällt Achim Achilles Post wieder ein: #keineausreden. Eben. Lust habe ich ja auch. Ich ziehe mich also um und laufe einfach los. Durch den Regen, die Kälte, es ist windig; kein Wetter, um jemanden vor die Tür zu jagen. Doch je länger ich laufe, umso angenehmer wird es; nur am Kinn friere ich, doch da friere ich immer besonders schnell. Ich erweitere meine vorgenommene Route und hänge am Ende sogar noch ein paar Treppenläufe dran. Immer dann, wenn man es nicht erwartet, ist Laufen am schönsten; finde ich zumindest.

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