jungfernlauf in blau-pink: nike vomero 11;

Sohlen lügen nicht. Vor allem im Vorderfußbereich mächtig abgelaufen, wurde es mal wieder Zeit für ein neues Paar Laufschuhe. Und was sich bewährt hat, kann so schlecht nicht sein: Nike Vomero. Die neue Variante Nummer 11 in schickem Blau und Pink sollte es sein. Ob die neue Version hält, was die alte versprach?

Dabei fing es ncht gut an, mit mir und dem Nike Vomero. Im Laufsportladen empfohlen, waren sie nicht meine bevorzugte Wahl. Zu weich die Sohle, zu bequem, viel zu bequem, um damit flott zu laufen, erschienen sie mir. Mühsam waren so auch die ersten Kilometer in den Schuhen und es dauerte einige Wochen, bis ich mich an sie gewöhnt hatte. Dann allerdings begann ich sie zu schätzen. Vor allem bei langen Trainingsläufen ab Kilometer 10/11. Dann spürte ich in den Beinen und vor allem Knochen, wie gut die Dämpfung war. Und selbst bei Regen blieben die Füße halbwegs trocken. Rennschuhe waren und wurden sie zwar, mussten sie aber auch nicht; der Vomero ist ein neutraler Laufschuh für die längeren Distanz.

Langstreckenläufer mit guter Dämpfung in bunten Farben

Jetzt also ein neues Paar, ein neues Modell. Der Nike Vomero 11 sollte es sein. Hellblau und Pink; das sind zwar nicht ganz meine Farben, aber bei Laufschuhen darf es ruhig auch mal ausgefallener zugehen im Farbspektrum.

Sitzt, passt und los ging es zum „Jungfernlauf in neuen Schuhen“. Die ersten drei, vier Kilometer lief ich gefühlt wie auf einer Weichbodenmatte. Der Schuh drückte nicht, war nicht zu groß, nicht klein, aber ich spürte ihn. Ich spürte meinen Fuß in dem Schuh, den Schuh an meinem Fuß. Den harten Belag der Straße federte er gut ab, ich lief ein gutes Tempo, doch es wollte irgendwie nicht so ganz passen.
Da die Sonne schien, die Luft klar war und ich mich noch gut an die ersten Läufe mit meinem ersten Paar Nike-Schuhen erinnern konnte, versuchte ich einfach weiterzulaufen und nicht mehr auf die Schuhe zu achten. Das funktionierte prima. Denn tatsächlich vergaß ich sie einfach irgendwo während den folgenden 13 Kilometern. Erst als ich Zuhause ankam und die Treppe hochging, sah ich zufällig auf die Stufen – erst da fiel es mir wieder ein: Neue Schuhe! Stimmt, ich war in neuen Schuhen gelaufen.

Mittlerweile habe ich zwei, drei Läufe in den neuen Tretern absolviert; auch einige längere Läufe mit dem alten Paar. Dazwischen liegen Welten. Das neue Paar läuft sich, als hätte ich nie ein anderes Paar besessen. Und die alten? Bei denen spüre ich jetzt erst recht, wie ausgelatscht sie sind.

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