Jack Daniels in Endlosschleife oder: Das Laufjahr planen;

1935 – so viel Kilometer bin ich 2016 gelaufen. Das entspricht ungefähr der Strecke, zu Fuß, von Stuttgart nach Porto. Oder von Berlin nach Leuca (unterster Zipfel am Stiefelabsatz von Italien). Die angepeilten 2000 Kilometer habe ich zwar nicht geschafft. Aber für ein Laufjahr mit nur einem Wettkampf, einem Job- und Ortswechsel bin ich zufrieden. 2017 soll die 2000er-Marke dennoch fallen, einfach so. Die Wettkampfvorbereitungen dafür laufen.

Zugegeben – momentan ist viel Theorie. Das Thermometer zeigt aktuell (6. Januar 2017, 7:35 Uhr). Minus 10 Grad, mich plagen ein leichter Schnupfen und ein wenig Halsschmerzen. Kälte hält mich dabei normalerweise nicht vom Laufen ab; doch bei Minus 10 Grad ist mir das dann doch zu riskant. Alternativ studiere ich also Laufkalender und Terminpläne, suche mir Wettkämpfe aus, rechne meine Vorbereitungszeit aus.

Persönlicher Laufkalender

Stand meiner Vorbereitung auf das Wettkampfjahr am Freitag, 6. Januar 2017:

30. April: SAS Halbmarathon Heidelberg, 21km
25. Juni: Halbmarathon Stuttgart, 21km
15. Juli: Bahnstadtlauf Heidelberg, 10km
27. August: Heldenlauf Blankenese, 21km
8. September: SportScheck Nachtlauf Stuttgart, 10km

Hinzu kommen eventuell noch der Esslinger Zeitungslauf über 10 Kilometer (Datum steht noch nicht fest) sowie ein kürzerer Lauf hier „in der näheren Umgebung“.
Stuttgart ist bereits fix gebucht; Anmeldestart für Heidelberg ist am 4. März. Das sind die Highlights, der Rest wird darum gebucht und verteilt.

Wettkamfvorbereitung planen

Sportlich verlasse ich mich bei meiner Vorbereitung wie im vergangenen Jahr auf Jack Daniels „5-Wochen-Laufplan“ (für alle, die Jack Daniels nur in flüssiger Form kennen, klicken bitte hier). Der führte mich im vergangenen Jahr supergut über das Auf und Ab beim Heidelberger Halbmarathon. Der Plan als Grundlage genommen, strebe ich damit wieder eine 12 Wochen-Vorbereitung für Heidelberg an. Danach ein, zwei Wochen Regeneration und dann gehts von vorne los im Plan mit der Vorbereitung auf Stuttgart. Und so weiter durch das Jahr. Kommt immer gut als Wortspiel: Jack-Daniels in heavy-rotation sozusagen.

Ich bin gespannt, wie viele Läufe ich davon letztendlich absolvieren werde. Und ob die 2000-Marke fällt. Dieses Jahr hat mich, läuferisch betrachtet, gelehrt: Auch ohne Wettkämpfe halte ich mein Niveau und mein Training und ohnehin kommt es immer anders als man denkt (Eingewöhnung-Termin-Job-Umzug/Erkältung). Hauptsache es macht Spaß.

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