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Nein, das war nicht meine Woche. Diese Woche war hart, physisch wie psychisch. Mein Körper wollte nur liegen, mein Hals kratzte ein wenig und mein Kopf war leer. Was also tun? Richtig – das gesunde Mittelmaß finden, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Das Unerklärliche: ich knackte dabei meine persönliche Trainingswochenmarke.

 

Wie konnte das passieren? Die 60-Trainingskilometer pro Woche sind gefallen. Die Antwort ist denkbar einfach: ich bin einfach weitergelaufen. Mein Wochenplan war: Höre auf deinen Körper und entscheide jeden Tag erneut, was du wie umsetzen kannst.

Anfang der Woche habe ich mich also ein wenig geschont, ein wenig den Fuß vom Gas genommen bei meinem Berglauf. Ich habe meinen Wiederholungslauf variiert, um der Monotonie entgegenzuwirken und ein Lauf-ABC ans Ende der Trainingseinheit gepackt. Besonders schön dabei: Leichter Regen bei warmen Temperaturen. Ich hatte fast schon vergessen, wie gut Regen riecht.

Die Einheit von Körper und Geist

Trotz leichter Halsschmerzen legte ich am Samstag dann spontan einen zügigen 10-Kilometerlauf hin und fühlte mich am Tag darauf so fit, dass der längste Wochenlauf gleich der bisher längste Trainingslauf des Jahres wurde: 22,4 Kilometer. Einmal quer durch Hamburg, durch den Alten Elbtunnel und um die Außenalster herum. Die große Überraschung war dabei nicht nur die Gesamtkilometerzahl: Ich lief einem Lauffreund und ehemaligen Kollegen in die Arme.

Konditionell waren die 22,4 Kilometer ein Klacks, körperlich schlauchten vor allem die letzten Kilometer. Meine Füße taten weh, mein linker Oberschenkel und das Knie schmerzte. Die Folge eines schlechten Laufstils gegen Ende der Einheit, vermute ich, denn kurz nach dem Lauf waren alle Schmerzen verflogen, am nächsten Tag hatte ich keinen Muskelkater.

Ein paar Zahlen zur Woche:

  • Trainingseinheiten: 5
  • Längster Lauf: 22,4 km
  • Durchschnittliche Pace des längsten Laufs: 6,06 min/km
  • Wiederholungslauf: 2x 200m, 2x 600m, 2x 400m mit entsprechend Joggen zwischen den Sets
  • Gesamtkilometer: 60,2 km

Diese Woche soll laut Trainingsplan die intensivste werden. Das Grobraster mit den Einheiten steht, ich fühle mich körperlich und mental besser als vergangene Woche. Doch eines habe ich in all der Trainingszeit und Trainingsplanung gelernt: Jede Trainingsplanun gist Makkulatur, wenn du nicht deinen Körper hörst. Bringe Körper und Geist zusammen. Der Rest läuft dann fast wie von selbst. Om.

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