check: trainingsplan woche 8;

Wie die Zeit vergeht; sie läuft so schnell wie ich. Oder laufe ich so schnell wie die Zeit? Gedreht wie gewendet – diese Woche lief ich jedenfalls den schnellsten Kilometer meiner bisherigen „Laufkarriere“. Ein Erfolgserlebnis sondersgleichen. Genug Freude, um den Rest der Woche mit einem gelassenen Easypeacy-Gefühl zu trainieren. Doch da war ja noch der Ausflug in den Kletterwald.

Für mich ein Meilenstein: 5:01 min/km. So schnell war ich noch nie. Dass ich diese Pace ausgerechnet bei meinem wenig beliebten Schwellenlauf schaffte, ist wohl Schicksal. „If you can’t do it, do it“, lernte ich von einer Yogalehrerin. Diese Weisheit bewahrheitet sich immer wieder.

Die nüchternen Zahlen der gesamten Trainingswoche 8:

  • Gesamtkilometer: 53, km
  • Längster Lauf: 15 km
  • Motivation: gabs auch
  • Laufgefühl: Bergintervall und -lauf top, im Flachen flop

Diese Woche wollte ich es etwas ruhiger angehen lassen. Nach den 19 Kilometer mit zwei derben Anstiegen vom letzten Sonntag, war diese achte Woche eher gemäßigtes Laufen angesagt. Die Intervalle am Berg und der Berglauf liefen gut, das Schwellentraining noch besser. Nach der sensationellen Pace bei diesem Lauf, ging ich es insgesamt recht ruhig und gelassen an.

Am Samstag machte ich mich in den frühen Morgenstunden auf zu einem längeren Lauf. 13/14 Kilometer peilte ich an mit einem Lauf zum Bierhelderhof hinauf. Die Sonne ging auf, der Tau lag auf den Wiesen, im Wald war ich fast alleine – Laufmomente, wie sie schöner nicht sein können.

Neues Workout: Kletterwald

Vergnügt und munter gings nachmittags mit den Neffen in den Forest Adventures Kletterwald Viernheim. Ein Ausflug, der wirklich schön war, mich mit meiner latenten Höhenangst an die Grenze brachte. Der allerdings auch meinen Lauf am Sonntag spürbar prägte. Denn wer einmal eindrucksvoll am eigenen Leib spüren will, wie viele Muskelgruppen beim Laufen wirklich beansprucht werden, dem empfehle ich einen Besuch im Kletterwald oder an der Kletterwand. Selbst heute, zwei Tage danach, zehre ich noch von diesen 2 Stunden klettern in 5 bis 7 Meter Höhe. Zu 15 Kilometern reichte es dann noch beim langen Lauf, aber gerade so, mit Hängen und Würgen.

Nächste Woche steht ein wirklich langer Lauf auf dem Programm. Das „Kletterworkout“ ist dafür gestrichen.

 

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