check: trainingsplan woche 6;

Da rauschen sie vorbei die Vorbereitungswochen. Die 6. Woche habe ich erfolgreich hinter mich gebracht und das – oh Wunder! – ohne Regen. Der Wind ist zwar weiterhin mein treuer Trainingspartner, aber auch der hielt mich nicht davon ab, mein Pensum von 5 Einheiten durchzuziehen. Und wer hätte, das gedacht, mein Wochenhighlight: der Schwellenlauf.

Die Rahmendaten:

  • Gesamtkilometer: 57,22 km
  • Längster Lauf: 18,1 Km
  • Wochenhighlight: 5 Km in einer Pace von 5,22 min/km.

Tja, so kann es gehen. Da schimpfe ich wochenlang auf den Schwellenlauf, mit dem ich mich so gar nicht anfreunden kann und dann? Schnüre ich mir die Schuhe, laufe los und merke: es läuft. Oder wie der Hanseate sagt: es löpt! Und wie, sage ich nur. 5 Kilometer laufe ich wie am Schnürchen und hätte noch weitere Kilometer in diesem Tempo laufen können. Also – alles richtig gemacht.

Abstriche musste ich dafür bei den Bergläufen machen. Ich quälte mich bergauf, ich fühlte mich wie auf einem Laufband und hatte abends und am nächsten Tag einfach nur schwere Beine.

Der Ruhetag am Freitag kam da wie gerufen. Doch offensichtlich habe ich zu wenig geruht; oder der Lauf am Samstag kam zu früh. Henne oder Ei, das Ergebnis: mühsam erkämpfte 12 Kilometer.

Der Sonntag versprach daher nur eins: bestes Laufwetter. Ohne große Erwartungen machte ich mich auf zum langen langsamen Lauf, peilte 16/17 Kilometer an. Ich wählte eine neue Strecke: Durchs Naturschutzgebiet am Neckar entlang Richtung Mannheim. Ich begegnete vielen anderen Läufern, Walkern, Spaziergängern mit ihren Hunden, Kindern, die mit dem Skateboard spielten. Meine Kondition war super, die Schwere der Beine verschwunden, ich lief und lief einfach immer weiter, grüßte mal hier mal da einen anderen Läufer, hing meinen Gedanken nach. Der Wind blies von allen Seiten, nur selten von vorne.

Am Ende waren es 18 Kilometer.

Nachmittags allerdings war ich total erschöpft. Aber nach einem langen Lauf und sechs Wochen Training darf man das auch, meine ich.

 

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