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Geschaft: Zehn Wochen Training sind vorbei. Zehn Wochen Bergläufe, Bergintervalle, Wiederholungsläufe, Schwellen- und Intervallläufe. Mit 61,1 Kilometern war diese zehnte Woche zugleich die intensivste. Mein Gefühl nun: Die nächsten zwei Wochen bis zum Halbmarathonlauf rutschte ich auf einem Socken ab. Und den Wettkampf sowieso.

Was soll ich sagen? Es läuft einfach. Letzte Woche quälte ich mich durch die Einheiten, fühlte mich körperlich ausgebrannt, diese Woche dagegen flutschten die Läufe nur so dahin. Oder ich durch sie: Ein Berglauf im strömenden Regen, ein längeren Lauf im Flachen, ein zügiges Schwellentraining und ein Wiederholungslauf mit anschließendem Intervalltraining am Berg – 10x 1 Minuten Bergsprints bei ca. 9-11% Steigung. Es lief und passte alles zusammen. Körper gut, Motivation vorhanden, Tempo immer schneller. Langsam werde ich mir selbst unheimlich.

Auch heute, beim längsten Lauf der Woche mit 23 Kilometern. In einer Pace von 5:57 min/km gings bei strahlendem Sonnenschein am Neckar entlang. Die Kilometer summierten sich beständig, ich lief ausgeglichen und konnte sogar bei den letzten Kilometern noch an Tempo zulegen. Da war noch ganz viel Luft nach oben. Was will ich mehr?

Ein paar Zahlen zur Trainingswoche 10:

  • Gesamtkilometer: 61,1 km
  • Längster Lauf: 23 km
  • Schnellste Pace: 5:02 min/km

Mit Tapering zur Kür

Ab jetzt beginnt das sogenannte Tapering, also die Phase, in der das Training effektiv reduziert wird, um am Tag X – dem Wettkampftag – topfit zu sein. Das Tempo wird etwas gedrosselt, der lange Lauf reduziert auf maximal 15-17 Kilometer, schnelle kurze Läufe sind weiter angesagt.

Die größten Herausforderungen liegen hinter mir. Die Vorbereitung lief perfekt, ich habe jede Trainingseinheit absolviert, war weder verletzt noch krank, bin bei Wind und Wetter und auch mal mit wenig bis keiner Motivation gelaufen. Was jetzt kommt ist dagegen nur noch ein Spaziergang auf Socken.

 

 

 

 

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