auf kalt folgt warm;

Verrückte Welt – Ende vergangener Woche zerbreche ich mir noch den Kopf, wie ich bei den frostig-eisigen Temperaturen mein Kinn beim Laufen warm halten kann. Nun ist es auf einmal Frühling; mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein bei aktuell 11 Grad.

Also wieder das Wetter. Ich komme nicht drumherum. Es ist zu warm, zu plötzlich zu warm. Als Läufer sollte ich mich über das sonnige Wetter freuen; keine nassen Füße vom Schnee, kein Schlittern auf Eis, keine kalten Ohren und kein kaltes Gesicht. Weg mit der dicken Thermohose, der Mütze und den Handschuhen. Rein ins Langarmshirt, eventuell eine Weste und eine dünne Hose und ab gehts. Über Felder und Wiesen, in den letzten Sonnenstrahlen während die Sonne bereits im Hintergrund untergeht. Ein perfekter Frühlingsabendlauf. Doch irgendwie fehlt mir etwas, denn ich mag den Winter, ich mag Laufen im Winter. Durch Schnee, über Eis, in der klirrenden Kälte. Ich mag meine Fußabdrücke im Schnee hinterlassen und meinen kalten Atem in der Luft sehen. Ich mag die Jahreszeiten. Der Winter allerdings zieht dieses Jahr an mir vorüber, lässt sich wenn überhaupt immer nur für einige wenige Tage blicken. Ende Januar. Verrückt; und Jammern auf höchstem Niveau.

2 Comments

  1. Gestern war ich total überrascht von den 11°C. Mütze und Handschuhe musste ich zu Beginn meines Laufs erst mal in der Hand halten…als die Sonne weg war, wurde es aber wieder kalt im Feld. Ich konnte dieses Jahr überhaupt nicht im Schnee laufen, leider…Freue mich aber wieder auf die Sonne und die strahlenden Abende. 🙂

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