auf die treppe;

Vor ein paar Tagen berichtete ich über meinen Berg- und Treppenlauf bzw. über die schmerzhaften Folgen dessen. Aber – von nichts kommt nichts, der Halbmarathon steht quasi vor der Tür, also startete ich heute wieder: auf die Treppe, fertig, los!

Treppenlauf

250 Meter bergauf, über 400 Stufen. Es ist früh am Morgen. Leichter Regen. Ein Spaziergänger mit seinem Baby vor dem Bauch geht langsam und gemächlich die Treppen hinauf. Ich wäre lieber alleine gewesen; noch zu gut erinnere ich mich, wie ich das letzte Mal völlig außer Atem die Treppen hinaufkroch. Doch es hilft nichts, ich muss an ihm vorbei. Merkwürdigerweise kommen mir die Stufen heute weniger vor, dafür der Anstieg umso steiler. Nach nicht einmal einem Drittel der Strecke brennen meine Oberschenkel und ich pfeife aus dem letzten Loch. Das Tempo drosseln, weiterlaufen.

Ich überhole den Mann mit dem Baby, sehe nur nur noch Treppenstufen vor mir. Oben angekommen, dann endlich, heureka, brennt mein ganzer Körper. Ich habe Schnappatmung. Doch dann, nach wenigen Minuten, setzt das ein, was ich am Laufen immer wieder faszinierend finde: ich fühle mich wieder so fit und frisch, dass ich denke: „Pah, war ja gar nicht so schlimm!“

Langsam laufe ich bergab.

Ein zweites Mal bin ich heute nicht die über 400 Stufen bergauf gelaufen. Eine lockere 5-Kilometer-Runde nach Hause sollte reichen. Morgen wird sich zeigen, werde ich spüren, wie sehr die Treppen mir wirklich zusetzten.

 

´

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst diese HTML-Tags und -Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>